Bis 2025 fehlen in Unterfranken 75.000 Fachkräfte

Fieber: „Qualifikation und Bedarf oft nicht passend“

Die Sicherung von Fachkräften bleibt in den nächsten Jahren eine zentrale Herausforderung für Deutschland, Bayern und Unterfranken. Im Jahr 2025 werden 2,9 Millionen Fachkräfte am deutschen Arbeitsmarkt fehlen, davon 350.000 in Bayern und 75.000 in Unterfranken. Das ist ein Ergebnis der Studie „Arbeitslandschaft 2025“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erstellt durch die Prognos AG. Die Lage für Unterfranken hat die vbw in Würzburg vorgestellt.

Der Vorsitzende der vbw Bezirksgruppe Unterfranken, Wolfgang Fieber, sagte: „In Unterfranken ist die Zahl der offenen Stellen seit 2012 von 6.900 auf mehr als 14.000 nach oben gegangen. In unserem Regierungsbezirk besteht die größte Nachfrage nach Tätigkeiten in Produktion und Fertigung, knapp 5.000 offene Stellen gibt es in diesem Bereich. Außerdem sind Fachkräfte in den Bereichen Verkehr und Logistik mit rund 2.700 sowie im kaufmännischen Bereich mit rund 1.800 offenen Stellen stark nachgefragt. Ähnliches gilt für den Gesundheits- und Sozialbereich mit rund 2.000 Stellen.“

Gelingt es nicht, den Fachkräftebedarf über geeignete Maßnahmen zu decken, können nach Einschätzung der vbw Produktions- und Wachstumspotenzialenicht ausgeschöpft werden, Investitionen am Standort müssten unterbleiben. Die vbw hat deshalb zusammen mit der bayerischen Staatsregierung die Initiative Fachkräftesicherung+ ins Leben gerufen. Die Aktion ist mit einer Vielzahl von Projekten und einer koordinierenden Taskforce angelaufen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2023 rund 250.000 zusätzliche Arbeitskräfte für die bayerische Wirtschaft zu gewinnen.

Lesen Sie die komplette Mitteilung auf der Homepage der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.