Auch in 2021 werden Fachkräfteengpässe erwartet

Das zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung

Die Corona-Krise ist nach wie vor in vollem Gange und immer öfter hört man von Stellenabbau und Entlassungen. Dennoch verzeichnen viele Unternehmen nach wie vor einen Fachkräftemangel. Laut Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Würzburg wurden im Januar 4690 offene Stellen gemeldet. In Schweinfurt gab es 3840 offene Stellen. 

Laut einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung rechnen 54 Prozent der befragten Unternehmen mit Fachkräfteengpässen im Jahr 2021. Im vergangenen Jahr gaben 55 Prozent der Unternehmen an, über weniger Fachkräfte als benötigt zu verfügen.
Am stärksten war der Bedarf an Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (37 Prozent), gefolgt von Akademikerinnen und Akademikern (27 Prozent). Die Situation wird je nach Betriebsgröße, Berufsfeld und Region unterschiedlich bewertet. 

Um Fachkräfte zu finden und zu binden, bilden Unternehmen in erster Linie selbst aus und entwickeln Konzepte für eine bessere Mitarbeitendenstruktur, beispielsweise zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nur wenige Unternehmen rekrutieren dagegen Fachkräfte aus dem Ausland, auch wenn hier großes Potenzial liegt. Lesen Sie in der Studie, mit welchen Schwierigkeiten sich die Unternehmen hier konfrontiert sehen